Grundsteinsegnung für das Pfarrheim in Wellheim. Ein Traum wird Wahrheit

Seit April 2007 beschäftigen sich die Verantwortlichen mit diesem Bau. Im Rahmen der zweijährigen Vorbereitungsphase wurde viel Elan von den Kirchenstiftungen und dem Pfarrgemeinderat in das Projekt gesteckt. Engagiert haben sich die Kirchenverwaltungen der großen Aufgabe angenommen. Besonders intensiv widmete sich unser verstorbener Kirchenpfleger Michael Schimmer. Ihm war der Neubau zu einem Herzensanliegen geworden. Ohne sein treibendes Engagement wäre der heutige Fortschritt nicht denkbar. Seine Nachfolger mühten sich sehr, das Begonnene zu vollenden. So galt es ein Konzept zu entwickeln, in dem sich alle Beteiligten wieder finden.

Am 24. Juni 2009 konnten wir die Grundsteinsegnung für den Pfarrheimbau begehen.
Wir nutzten die Anwesenheit von Bischof Dr. Jose Porunnedom, um den offiziellen Start zu besiegeln. Er segnete den Grundstein, in dem eine Ampulle eingelassen wurde. Sie soll den nachfolgenden Generationen zeigen, wer für dieses Gebäude verantwortlich zeichnet.

Mit Pfarrer Sebastian freuten sich die Vertreter der Kirchenverwaltungen Wellheim, Konstein und Gammersfeld, die Mitglieder des Pfarrgemeinderates sowie die Vertreter der politischen Gemeinde.
Viele Pfarrangehörige kamen in den Pfarrgarten, um der Zeremonie beizuwohnen. Die verwendete Edelstahlampulle fertigte der Schwiegersohn von Frau Brunhilde Mertel. Für den passenden Grundstein sorgte Roland Stampfer. Beiden sagen wir an dieser Stelle ein herzliches vergelt’s Gott.

„Als Pfarrgemeinde sind wir sehr dankbar dafür, dass sich die politische Gemeinde Wellheim an unserem Vorhaben beteiligt“, sagte Pfr. Sebastian. So können Pfarrei und Kommune Nutznießer dieses zukunftsweisenden Projekts werden. Er rief die gesamte Pfarrgemeinde dazu auf, das Projekt zu unterstützen. Jeder einzelne kann einen Beitrag leisten.  „Wir freuen uns über Ihre tatkräftige Mitarbeit ebenso wie über jeden Euro, den Sie als Spende dafür aufbringen können“ rief er den Anwesenden zu. 

Neben den kirchlichen Vertretern waren Repräsentanten der Marktgemeinde anwesend. Bürgermeister Robert Husterer, 2. Bürgermeister Reinhold Bauch und Mitglieder des Marktrates waren erschienen, um ihre Verbundenheit zur Pfarrei zu zeigen. Schon mit einem Marktratsbeschluss von 2008, der 2009 erneut bestätigt wurde, sagte die Marktgemeinde einen Zuschuss von 100.000 Euro zu. Dafür kann die politische Gemeinde den Neubau auch für ihre Zwecke nutzen. Eine dementsprechende Nutzungsvereinbarung zwischen beiden Körperschaften wird momentan ausgearbeitet und geschlossen. 

Damit es mit dem Projekt zügig voran geht, wurde Altbürgermeister Karl Forster als Projektkoordinator bestellt. Er ist zukünftig der direkte Ansprechpartner für die am Bau beteiligen Firmen und wird in Kooperation mit den Kirchenverwaltungen zum Bau des Gebäudes beitragen. Wir danken Herrn Forster, dass er sein langjähriges Knowhow der Pfarrei zur Verfügung stellt.